
Die Brille
Zur Behandlung von Fehlsichtigkeit
Die Zeiten, in denen Augengläser etwas Ungewöhnliches
waren, sind heute längst vorbei. Wirft man einen Blick in die
Vergangenheit, so hat es rund 700 Jahre gedauert, bis sich die Brille
vom einfachen Leseglas zum präzisen optischen Instrument und
vom Luxusartikel zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand entwickelt
hat.
Heute tragen rund 52 Millionen Deutsche tragen eine Brille oder
Kontaktlinsen, um Fehlsichtigkeiten
wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit
oder Hornhautverkrümmung
auszugleichen.
Ob eine Brille benötigt wird, kann durch das Bestimmen der
subjektiven und objektiven Refraktion ermittelt werden. Da sich
die Brillenwerte auch noch im jungen Erwachsenenalter ändern
können, sollte in regelmäßigen Abständen ein
Sehtest durchgeführt werden.
Als Alternativen zur Brille kommen Kontaktlinsen
und auch operative Verfahren
zur Sehfehlerkorrektur zum Einsatz.
Tipps für die Auswahl einer Kinderbrille:
Lassen Sie Ihr Kind wählen und freuen Sie sich mit ihm über
sein tolles Aussehen. Dies wird Ihrem Kind helfen, sich schneller
mit der Brille zu identifizieren.
Bei der Auswahl der Fassung sollten Sie beachten, dass die Brille
nach oben hin nicht über den Unterrand der Augenbrauen hinausreicht.
Nach unten darf sie den Wangenknochen nicht berühren. Seitlich
sollten die Gläser nicht über den Augenrand hinaus stehen.
Um beim Spielen und Sport nicht zu stören, sollten die Brillenbügel
möglichst am Schläfenrand entlang führen und nicht
allzu weit abstehen.
Die Fassung selbst sollte stabil, elastisch und vor allem leicht
sein. Für Kinderbrillen werden unterschiedliche Metall-Legierungen
und Kunststoffe eingesetzt. Sollte eine Kontaktallergie auftreten,
muß auf eine Fassung aus anderem Material ausgewichen werden.
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