Schieloperation
Was ist das?
Reichen die Brillenverordnung und Okklusionsbehandlung zur Beseitigung
des Schielens nicht aus, so muß
die Fehlstellung der Augen durch eine Operation an den äußeren
Augenmuskeln beseitigt werden.
Die Schieloperation korrigiert nur die Stellung der Augen, sie
beseitigt nicht die Sehschwäche und bewirkt auch nicht immer
eine unmittelbare Verbesserung des räumlichen Sehens! Der Patient
muss auch nach der Operation weiterhin die verordnete Brille zur
Korrektur des Sehfehlers tragen.
Die Schieloperation ist ein Eingriff am äußeren Auge,
d.h. das Auge wird dabei weder herausgenommen noch eröffnet.
Der Operateur öffnet die seitliche Bindehaut, um an die Ansätze
der äußeren Augenmuskeln zu gelangen.
Je nach Schielen erfolgt eine Verkürzung oder Verlagerung
bestimmter Augenmuskeln, um das Muskelgleichgewicht (und damit den
Parallelstand beider Augen) wieder herzustellen. Bei unzureichendem
Effekt kann es möglich sein, dass die Schieloperation wiederholt
werden muss.
Schieloperationen sind ausgesprochen risikoarm und haben gute Erfolgsaussichten.
Sie werden überwiegend in Allgemeinnarkose ausgeführt
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