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Das Auge als Pforte zur Seele (Teil I)

– Psychosomatische Erkrankungen in der Augenheilkunde

Das Zusammenspiel zwischen Körper und Seele ist seit langem bekannt, findet aber im konkreten Krankheitsfall selten praktische Bedeutung.

Inzwischen sind die neurobiologischen Zusammenhänge immer besser untersucht worden und haben in der Medizin in der Fachrichtung „Psychosomatik“ ihren Platz gefunden. Hier wurde die Schnittstelle, zwischen seelischen Belastungen und den damit einhergehenden körperlichen Symptomen geschaffen. So kann im speziellen Krankheitsfall dieses Wissen um die Zusammenhänge konkret genutzt werden. Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden depressive Störungen bereits im Jahr 2020 an erster Stelle jener Krankheiten stehen, welche für eine vorzeitige Sterblichkeit oder Behinderung verantwortlich sind. Im Bundes-Gesundheitssurvey 2004 steht, dass im Lauf eines Jahres jeder 3. Erwachsene an einer psychischen Störung erkrankt.

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