Aktuelles

Corona-Epidemie


Liebe Patientin, lieber Patient,

im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Corona-Virus-Epidemie erlauben wir uns,
Ihnen folgende Informationen und Überlegungen an die Hand zu geben, um allfällige Unsicherheiten zu klären und Fragen zu beantworten.


1. Geplante Augenoperationen

Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Kliniken (!) aufgefordert, Operationen, die nicht dringlich derzeit durchgeführt werden müssen, zu verschieben.

Dies bezieht sich aber erkennbar auf die in den meisten anderen operativen Fächern üblicherweise für Operationen erforderliche stationäre Aufnahme und soll deshalb Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern freihalten.

Ambulant durchführbare Eingriffe, wie bei Ihnen geplant, betrifft dies deshalb zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, weil für diese ja keine Krankenhausbetten benötigt werden.

Weil aber bei ambulanten Eingriffen mehrere Wege – zum Operationszentrum und anschließend zu den notwendigen Nachuntersuchungen – notwendig sind, kann es für bestimmte Situationen, auch für ambulant mögliche Eingriffe sinnvoll sein, eine Verschiebung auf absehbare Zeit zu erwägen, in der dann die allgemeine Aussetzungsgefahr an eine Infektion mit dem Corona-Virus wieder geringer geworden ist, als sie jetzt allgemein eingeschätzt wird.

Dies gilt zunächst im Wesentlichen für solche Operationen, durch deren Verschiebung keinerlei medizinischer Nachteil oder Schaden zu erwarten ist.

Für Eingriffe und Operationen, durch deren zeitlichen Aufschub das Risiko einer, gar dauerhaften, Verschlechterung des Befundes bzw. der Erkrankung besteht, schätzen wir in Abwägung das Infektionsrisiko geringer ein als den durch die Verschiebung entstehenden Schaden. Für die maximale Minderung des Infektionsrisikos im Operationszentrum und der Arztpraxis bei der Nachuntersuchung ist natürlich in bestmöglicher Weise gesorgt.

Für die Minimierung des Infektionsrisikos auf dem Wege zu und von der Behandlung können Sie selbst gut sorgen.

Jedenfalls nicht zur Behandlung kommen sollten Sie, wenn

  • Sie in den letzten zwei Wochen sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • Sie in den letzten zwei Wochen in irgendeiner Weise Kontakt zu jemandem mit einer Corona-Infektion hatten
  • Sie Erkrankungssymptome wie Husten, Atembeschwerden, Halskratzen etc. haben.

In solchen Fällen bitten wir um Ihre Nachricht und stehen wir für eine Neuterminierung zum nächstmöglichen Zeitpunkt gern jederzeit zur Verfügung.

Email mvz@neuhann.de    –    Telefon 089/1395880

Die Behandlung nicht verschieben sollten / können Sie, wenn

  • Durch eine Verschiebung ein Schaden, eine Verschlechterung droht
    oder zu erwarten ist
  • Die Verschiebung aus sonstigen Gründen Probleme, Erschwernisse
    etc. bereiten würde

Die Behandlung verschieben können Sie

  • Wenn Sie einer Gruppe mit höherem Risiko angehören
  • Wenn dadurch kein Schaden oder Nachteil entsteht
  • Wenn Sie dies in Abwägung vorziehen.


2. Geplanter Besuch in unserer Praxis

Alle Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen gehen dahin und zielen darauf ab, sich möglichst wenig größeren Menschenansammlungen auszusetzen, um das Infektionsrisiko möglichst minimal zu halten.

Für Besuche in einer Arztpraxis bestehen derzeit keinerlei Einschränkungen. Deshalb stehen wir Ihnen unverändert wie immer zur Verfügung.

Dies gilt ganz besonders für akute Probleme, vorgesehene Behandlungen, Voruntersuchungen für geplante Operationen, (Spezial-)Untersuchungen zur weiteren Abklärung, jede Überweisung durch Ihren behandelnden Augenarzt und natürlich immer, wenn irgendeine Unklarheit oder Unsicherheit besteht, ob eine spätere Untersuchung problemlos möglich ist.

Nur für die folgenden Situationen, erlauben wir uns, in, wie wir meinen, vernünftiger Abwägung von Nutzen und Risiko zu empfehlen:

  • „Normale“ routinemäßige Kontrolluntersuchungen auf einen späteren Zeitpunkt
    zu verschieben und zu planen.
  • Regelmäßige, immer wiederkehrende Verlaufskontrollen bei Befunden und Erkrankungen, wie etwa bei Glaukom o.ä., auf später zu verschieben, wenn und solange keine Beschwerden bestehen. Wenn inzwischen Medikamente zur Neige gehen, wollen Sie bitte gern telefonisch ein Rezept anfordern.

Jedenfalls nicht zur Behandlung kommen sollten Sie, wenn

  • Sie in den letzten zwei Wochen sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • Sie in den letzten zwei Wochen in irgendeiner Weise Kontakt zu jemandem
    mit einer Corona-Infektion hatten
  • Sie Erkrankungssymptome wie Husten, Atembeschwerden, Halskratzen etc. haben.

In diesen Situationen bitten wir freundlich, Ihren Hausarzt zu kontaktieren und die weitere Abklärung vorzunehmen. Für telefonische Rücksprache, Fragen, Neuterminierungen etc. stehen wir natürlich herzlich gern zur Verfügung. Weil gerade in diesen Zeiten unsere telefonische Inanspruchnahme extrem hoch ist, trotz höchstmöglichen Personaleinsatzes am Telefon, empfehlen wir soweit möglich die Kontaktaufnahme über Email unter mvz@neuhann.de – wir werden alles tun, um mindestens am gleichen Tag zu antworten.


Ihre MVZ Prof. Neuhann GmbH




Auf fachlicher Ebene liegt unser Schwerpunkt nicht nur in der Durchführung verschiedenster Augenoperationen. Unsere Ärzte und unsere Mitarbeiter unterstützen verschiedenste Projekte und arbeiten mit zahlreichen anderen Institutionen zusammen.

Aktivitäten

  • Operationen mit breiten OP-Spektrum
  • Fortbildungen für Mitarbeiter und Kollegen
  • Forschungsprojekte und Teilnahme an Studien
  • Publikationen in Fachzeitschriften Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen
  • Mithilfe bei Publikationen: Unsere Augen im digitalen Zeitalter 
  • Live-Surgery in unserem Augen-OP
  • Entwicklungsdienst in Asien und Afrika
  • TÜV-zertifiziert nach ISO 9001:2015